Backup Raspberry Pi

Komplettsicherung eures Raspberry Pi unter Windows mit USB Image Tool

No backup, no mercy!

So lautet einer meiner Lieblingssprüche aus dem IT-Bereich! Auf Deutsch: „Kein Backup, kein Mitleid!“.

Wer sein System nicht (regelmäßig) sichert, der ist selbst schuld, wenn Daten verloren gehen. Dabei spielt es überhaupt keine Rolle, ob es ums Smartphone, den Windows-Rechner, den Mac oder eben den Raspberry Pi geht. Alle Systeme, auf denen Daten gespeichert werden, die ihr nicht verlieren wollt, werden gesichert. Punkt.

Gerade wenn man z. B. viel mit seinem Raspberry Pi herum experimentiert, dann wird ganz sicher früher oder später auch mal was schiefgehen. Eine Software will einfach nicht so, wie sie soll oder es zerschießt euch anderweitig das System. Für meinen Blog habe ich mir mittlerweile sogar einen extra Test-Raspi gekauft, damit ich meine beiden Produktivsysteme einfach in Ruhe lassen kann. Wer das nicht möchte, dem sei ein komplettes Abbild seiner SD-Karte im Raspberry Pi empfohlen.

So ziemlich jedes Notebook hat bereits einen Kartenleser eingebaut, mit dem ihr die MicroSD-Karte des Raspi sichern könnt. Für Desktop PCs kauft ihr euch einen Kartenleser zum Einbau.  Den hier nutze ich und bin sehr zufrieden: Akasa AK-ICR-27 USB 3.0 (*), oder einen zum Anschluss per USB wie diesen hier: Kingston FCR-HS4 USB 3.0 (*).

* Bei dem Link handelt es sich um einen Amazon Affiliate-Link. Für euch ändert das nichts am Preis, aber ich erhalte von Amazon eine kleine Provision.

Warum nicht einfach Dateien und Ordner kopieren?

Das reine Kopieren der Dateien auf der MicroSD-Karte eures Raspberry Pi reicht leider nicht aus, da ihr unter Windows gar nicht alles sehen könnt, was auf dem Raspi gespeichert ist.

Ihr würdet euer System, egal ob Raspbian, OpenELEC oder eine andere Distribution überhaupt nicht mehr zum Laufen bekommen. Was ihr braucht ist ein komplettes Backup des Systems auf der SD-Karte.

Raspberry Pi Komplettbackup mit dem USB Image Tool

Zuerst einmal ladet ihr euch das USB Image Tool herunter. Das bekommt ihr hier. Das Programm ist kostenlos, klein, einfach zu bedienen und kann ohne Installation gestartet werden. Außerdem macht es genau das, was wir wollen: Exakte Kopien (Images) von SD-Karten erstellen und wieder auf die SD-Karten zurück spielen.

Nach dem Download entpackt ihr die Zip-Datei und startet die Datei „USB Image Tool.exe“. Sobald ihr die SD-Karte eingelegt habt, erscheint sie in der linken Spalte. Nach einem Klick auf „Backup“ wählt ihr den Speicherort für das Image aus und vergebt einen passenden Dateinamen. Danach beginnt USB Image Tool mit seiner Arbeit.

Nachdem das Backup abgeschlossen ist, entfernt ihr die SD-Karte aus eurem Rechner, packt sie wieder in den Raspi und beginnt dort mit eurer Arbeit.

„Komplettsicherung eures Raspberry Pi unter Windows mit USB Image Tool“ weiterlesen

Aktive und revidierte OpenVPN / PiVPN-Profile

OpenVPN/PiVPN Benutzer anlegen und verwalten auf dem Raspberry Pi

Die Artikelserie zum Raspberry Pi
Teil 1 (Link): Der Raspberry Pi 3 – der Alleskönner im Scheckkartenformat
Teil 2 (Link): Installation und Konfiguration von Raspbian Stretch auf Raspberry Pi 3
Teil 3 (Link): Fernzugriff per SSH und VNC auf den Raspberry Pi
Teil 4 (Link): Installation PiVPN – Den Raspberry Pi einfach zum VPN-Server ausbauen
Teil 5: Dieser Artikel
Teil 6 (Link): Installation und Konfiguration von Raspbian Stretch Lite auf Raspberry Pi 3 (ohne Desktop)
Teil 7 (Link): etherwake – Der Raspberry Pi als Wake On LAN-Server
Teil 8 (Link): Adblocker mit Pi-hole: Das schwarze Loch für Werbung im Internet
Teil 9 (Link): Die private Cloud auf dem Raspberry Pi – Seafile Server auf Raspian Stretch Lite installieren

Ihr habt PiVPN wie im Artikel hier beschrieben installiert und konfiguriert?

Perfekt, dann fügen wir nun unsere Benutzer hinzu, die externen Zugriff auf’s interne Netzwerk bekommen sollen.

Über SSH loggen wir uns auf unserem Raspberry Pi ein und landen dann auf der Shell.

OpenVPN / PiVPN-Benutzer hinzufügen

Der Fehler zum Hinzufügen eines Benutzers lautet:

Diesen Befehl gebt ihr auf der SSH-Konsole ein und bestätigt ihn mit Enter. Danach gebt ihr den Benutzernamen ein, mit dem man sich später anmelden soll, gefolgt vom Passwort, das doppelt eingegeben werden muss, um Vertipper auszuschließen. Das Kennwort wird übrigens nicht angezeigt, auch keine Sternchen oder so! Das Kennwort sollte selbstverständlich zufällig gewählt sein und möglichst nicht zu erraten! Um zufällige Kennwörter zu erstellen könnt ihr die Seite passwort-generator.com (Link) nutzen.

„OpenVPN/PiVPN Benutzer anlegen und verwalten auf dem Raspberry Pi“ weiterlesen

Der Raspberry Pi 3 mit Micro-USB (Strom), HDMI, Klinke Audio, LAN und 4 x USB

Der Raspberry Pi 3 – der Alleskönner im Scheckkartenformat

Die Artikelserie zum Raspberry Pi
Teil 1: Dieser Artikel
Teil 2 (Link): Installation und Konfiguration von Raspbian Stretch auf Raspberry Pi 3
Teil 3 (Link): Fernzugriff per SSH und VNC auf den Raspberry Pi
Teil 4 (Link): Installation PiVPN – Den Raspberry Pi einfach zum VPN-Server ausbauen
Teil 5 (Link): OpenVPN/PiVPN Benutzerverwaltung auf dem Raspberry Pi
Teil 6 (Link): Installation und Konfiguration von Raspbian Stretch Lite auf Raspberry Pi 3 (ohne Desktop)
Teil 7 (Link): etherwake – Der Raspberry Pi als Wake On LAN-Server
Teil 8 (Link): Adblocker mit Pi-hole: Das schwarze Loch für Werbung im Internet
Teil 9 (Link): Die private Cloud auf dem Raspberry Pi – Seafile Server auf Raspian Stretch Lite installieren

Was soll man über den Raspberry Pi (3) schon noch schreiben, was man nicht schon tausend mal im Netz gelesen hat?

Vielleicht, für alle Unwissenden, ein kurzer Satz dazu.

Der Raspberry Pi, aktuell in Version 3 verfügbar, ist ein Einplatinencomputer, den folgende Eigenschaften besonders interessant machen:

  • Er ist mit unter 40 € in der Basiskonfiguration super preisgünstig
  • Er verursacht pro Jahr ca. 6 € an Stromkosten und ist daher auch im Unterhalt unschlagbar günstig
  • Er ist nur etwa so groß wie eine Kreditkarte und kann in zig verschiedene, schlichte oder auffallende Gehäuse verpackt werden
  • Er bietet beinahe unzählige Einsatzwecke

Zu den besagten Einsatzzwecken werde ich demnächst noch ein paar weitere Blogartikel schreiben.

Falls ihr noch keinen Raspberry Pi habt, bestellt ihn doch direkt:

* Bei dem Link handelt es sich um einen Amazon Affiliate-Link. Für euch ändert das nichts am Preis, aber ich erhalte von Amazon eine kleine Provision.

Hier mal noch ein paar Bilder zu dem guten Stück.