Die Raspberry Pi Wedding Photobooth

Raspberry Pi Fotobox für Hochzeiten und Geburtstage (Update Januar 2020!)

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Dieser Artikel wurde am 25.01.2020 auf die jeweils aktuellsten Versionen von Raspbian und der Photobooth Software aktualisiert!

Die gute, alte Fotoecke

Die Standard Fotoecke ist euch sicherlich bekannt, oder? Da steht eine Kamera mit Selbstauslöser auf einem Stativ. Ein paar Meter entfernt stellen sich z. B. die Gäste einer Hochzeit auf, verkleiden sich und machen mit Fernauslöser Fotos von sich selbst.

Lustig sind diese Fotoecken definitiv, aber bis das Brautpaar aus den Flitterwochen zurück ist, wartet man gespannt auf die geschossenen Bilder, wenn man sie überhaupt bekommt. Außerdem ist auf dem kleinen Kameradisplay nicht wirklich gut zu sehen, ob die Bilder richtig witzig und gut geworden sind.

Eine besondere Fotobox für besondere Anlässe

Mehr oder weniger zufällig bin ich 2018 über einen Blogartikel von André Rinas gestolpert. In diesem erklärt er, wie er mithilfe eines Rapsberry Pi, eines Tablets und einer Spiegelreflexkamera eine Fotobox für seine Hochzeit gebaut hat.

Die Idee fand ich von Anfang an total genial und da im Freundeskreis eine Hochzeit anstand, hatte ich das perfekte und ein noch dazu außergewöhnliches Geschenk am Start.

Das Problem war nur, dass die Anleitung mittlerweile gut drei Jahre auf dem Buckel hat und so nicht mehr funktionierte. Ich musste also rumprobieren, hab das System am Ende aber zum Laufen bekommen.

Dankenswerterweise war André so nett, mir die Erlaubnis zu geben, seinen Artikel aufzugreifen und zu aktualisieren.

[Update Januar 2020]: Es gibt mittlerweile eine neue Version der Photobooth-Software. Diese lässt sich mit wenigen Kommandos wirklich simpel auch mit der aktuellen Raspbian Version „Buster“ installieren. Alle Schritte findet ihr natürlich hier mit Screenshots erklärt 🙂

Wie funktioniert die Raspberry Pi Fotobox?

Der Aufbau der Fotobox ist eigentlich relativ simpel.

Eine Kamera ist per USB-Kabel an einen Raspberry Pi angeschlossen, auf dem außerdem ein kleiner Webserver läuft. Dieser Webserver stellt eine Oberfläche (Webseite) bereit, über die man einen Countdown für den Auslöser startet. Hinterher bekommt man das eben erstellte Bild direkt auf dem Tablet angezeigt. Als besonderes Gimmick kann man sich einen QR-Code erstellen lassen, mit dem man sich das Bild schnell und einfach per WLAN auf’s Smartphone laden kann.
Damit die Steuerung der Webseite möglichst einfach und komfortabel funktioniert, wird hierfür ein Tablet genutzt, das per WLAN auf den Raspberry Pi und die Webseite zugreift.

Funktionsweise der Fotobox

Was braucht ihr für die Fotobooth?

Ihr wollt die Fotobox nachbauen? Dann kommt hier die Materialliste.

Die mit (*) markierten Links sind Affiliate-Links. Wenn ihr darüber etwas bestellt, erhalte ich eine kleine Provision. Euch kostet der Artikel natürlich keinen Cent mehr.

  • 1 x Raspberry Pi (*), einen möglichst aktuellen, damit die Bildverarbeitung zügig abläuft
  • 1 x WLAN AccessPoint oder WLAN Router, hier tut’s was Günstiges wie beispielsweise der TP-Link TL-WA901ND (*)
  • 1 x günstiges oder auch ausrangiertes Tablet (Android oder iPad ist egal), z. B. das Samsung Galaxy Tab A T580 (*), das über Wifi verfügen muss
  • Eure vermutlich eh vorhandene Kamera. Das muss übrigens keine Spiegelreflex sein. Welche Kameras unterstützt werden, könnt ihr hier einsehen + genug Akkus oder einen Stromadapter für die Steckdose
  • 1 x Studioblitz, da der Blitz der Kamera durch die Holzkiste nicht frei ist, z. B. Neewer® Professionelle Protable Off-Kamera-Blitz oder alternativ genug Licht vor Ort
  • Eine Mehrfachsteckdose
  • Zusätzliche Kabel
    • 1 x Kabel zum Anschluss der Kamera per USB an den Raspberry Pi (liegt der Kamera meistens bei)
    • 1 x Ladekabel für das Tablet + Ladegerät
    • 1 x LAN-Kabel
    • 1 x Verlängerungskabel Strom
  • Eine Holskiste, ca. 40 x 40 x 40 xm (selbstgebaut oder aus dem Baumarkt)
  • Winkel Schrauben usw. zum Befestigen des Tablets und der Kamera (ne nach Modell)
  • Bei Bedarf etwas Restholz, um z. B. eine Halterung für die Kamera zu bauen

Werkzeug

  • Stichsäge
  • Lochkreissäge

Wie ihr auf den Bildern sehen könnt, habe ich mit etwas Restholz aus dem Baumarkt und ein paar Metallwinkeln Konstruktionen gebaut, um die Kamera und das Tablet zu fixieren. Wie das bei euch am besten klappt, hängt maßgeblich von den genutzten Geräten ab. Wichtig ist nur, dass das Tablet fest verbaut wird, damit es während der Feier nicht verrutscht. Ein paar Filzgleiter schützen in meinem Fall das Tablet vor Kratzern durch die zurecht gebogenen Metallhalterungen.

Installation und Konfiguration der Fotobox

Hinweis vorab – Raspi ans Internet anschließen

Der Einfachheit halber habe ich den Raspberry Pi für die Grundinstallation und -Konfiguration in mein normales Netzwerk daheim aufgenommen. So hat der Raspi Internetzugang für eine einfache Installation der Komponenten und ich kann bequem über das Netzwerk und SSH auf ihn zugreifen. Im Anschluss nehmen wir den Raspi dann wieder aus euren Netz heraus und konfigurieren ihn so, dass er per WLAN vom Tablet aus erreichbar ist. Dazu aber später mehr.

Los geht’s – Installation von Raspbian Buster Lite

Als Unterbau für eure Fotobox wählt ihr am besten Raspbian Buster Lite (ohne Desktop). Das ist ressourcenschonender als die Variante mit Desktop. So verarbeitet der Raspi die Bilder schneller. Eine Anleitung für die Installation von Raspbian Stretch Lite habe ich hier verfasst.

[Update Januar 2020]: Diese Anleitung ist identisch für die neuere Buster-Version, wird aber demnächst auch entsprechend aktualisiert!

Um nach der Raspbian Lite Installation die IP-Adresse des Raspi herauszufinden, könnt ihr auf der Console einfach das folgende Kommando eingeben:

Die angezeigte IP-Adresse könnt ihr dann für die Verbindung mit SSH nutzen, nachdem ihr SSH aktiviert habt.

Hier sehen wir die vom WLAN-Router zugewiesene IP-Adresse unseres Raspberry Pi

Installation der Photobooth-Software

Nach der Installation des Betriebssystems folgt die der Photobooth selbst. Die neuere Version ist mittlerweile sehr viel userfreundlicher, es sind nur noch zwei einfache Befehle notwendig, den Rest erledigt ein Installationsskript. Mit dem folgenden Befehl ladet ihr euch die aktuellste Version des Installationsskriptes herunter:

Im Anschluss startet ihr die Installation selbst per:

Das Installationsskript stellt zwei Rückfragen. Bei der ersten geht es darum, ob die Photobooth die einzige Webseite auf eurem Raspi sein wird. Diese könnt ihr im Normalfall mit „y“ bestätigen. Beim zweiten Punkt geht es darum, ob ihr die Software von Git installieren wollt. Dies ist für erfahrene User empfohlen und wir fahren besser, wenn wir hier „n“ drücken und alles automatisch machen lassen.

Zum Schluss erschien bei mir eine Fehlermeldung, dass Verzeichnisrechte nicht aktualisiert werden konnten. Die Photobooth lief trotzdem ohne Probleme!

Anpassung der Fotobox-Konfiguration –  Der Admin-Bereich

Nach der erfolgreichen Installation fangen wir mit der Konfiguration der Fotobox an. Wir rufen das Webinterface der Photobooth im Browser auf und sehen die Oberfläche, die den Gästen unserer Party angezeigt werden wird. Hängen wir, in meinem Fall z. B. an die „192.168.1.109“ noch ein „/admin“ an, wechseln wir in die Konfiguration. Hier lassen sich alle Einstellungen, die in der früheren Version der Software noch in Config-Dateien vorgenommen werden mussten, in einem schicken Interface vornehmen.

Am besten experimentiert ihr ein wenig mit den Einstellungen herum. Hier mal ein paar Tipps für meiner Meinung nach sinnvolle Einstellungen.

Netzwerk

Nachdem alle Komponenten installiert und konfiguriert sind, bauen wir das Netzwerk der Photobox auf.

Schließt den Rasperry Pi per Kabel an den WLAN-Router der Photobox an und startet ihn neu, bekommt er automatisch eine neue, dynamische IP-Adresse vom Router zugewiesen. Um herauszufinden, welche das ist, gebt ihr auf der Shell nochmals folgendes Kommando ein:

Ihr bekommt dann die IPv4 und die IPv6-Adresse angezeigt. Was wir brauchen ist die IPv4-Adresse. Diese wollen wir nun fest vergeben, damit sie sich zukünftig nicht mehr ändert.

Hier sehen wir die vom WLAN-Router zugewiesene IP-Adresse unseres Raspberry Pi

Statische IP vergeben

Damit euer Tablet später immer auf die Webseite der Fotobox kommt, solltet ihr dem Raspi eine fest IP-Adresse vergeben. Andernfalls kann sich diese vielleicht ändern und auf der Party stellt ihr fest, dass die Webseite zum Erstellen der Schnappschüsse nicht mehr abrufbar ist. Auf der Kommandozeile von Raspbian gebt ihr folgenden Befehl ein:

Es öffnet sich wieder der Texteditor nano, den wir ja weiter oben schon benutzt haben. Mit der Pfeiltaste scrollt ihr etwas nach unten, bis ihr den Bereich „Example static IP configuration“ seht. Dort steht am Anfang jeder Zeile eine Raute, die dafür sorgt, dass die Zeile nicht berücksichtigt wird. Das ändern wir nun und passen die Konfiguration direkt an unseren WLAN-Router an.

In meinem Beispiel hat der Raspi vom Router die IP-Adresse 192.168.1.104 zugewiesen bekommen, die wir nun fest einrichten wollen. Entfernt die Rauten jeweils vor den Zeilen 2 und 3 im genannten Abschnitt. In Zeile 3 ändert ihr die vorgeschlagene Adresse auf die ab, die euer Raspi schon zugewiesen bekommen hat. In meinem Fall wäre das also die 192.168.1.104. Das „/24“ am Ende der Zeile bleibt so stehen.

Speichert die geänderte Konfiguration mit „Strg + O“ und „Enter“ und beendet nano mit „Strg + X“, danach kommt ihr wieder auf die Shell.

Hier konfigurieren wir die statische IP-Adresse unseres Raspi

Damit die Änderungen übernommen werden, starten wir Raspbian einmal neu.

WLAN für’s Tablet konfigurieren

Das Tablet greift per WLAN auf unseren Raspi und Andrés Software für die Photobooth zu. Außerdem wollen wir unseren Gästen die Bilder ja auch per WLAN zur Verfügung stellen. Um das möglichst einfach zu gestalten, habe ich den WLAN-Router so konfiguriert, dass er ein offenes/unverschlüsseltes WLAN namens „photobooth“ zur Verfügung stellt. So kann sich jeder Gast einfach mit seinem Smartphone in das WLAN einloggen und den QR-Code seines Wunschbildes abrufen.

Je nach Router sehen die Konfigurationsseiten für das WLAN etwas anders aus. Beispielhaft mal hier zwei Screenshots aus einer FRITZ!Box.

Normalerweise solltet ihr ein WLAN natürlich immer verschlüsseln! Für unseren Zweck hier wäre das aber eher hinderlich, da die Gäste ja möglichst schnell und einfach auf die Bilder zugreifen sollen und die Box nur einen Tag dort steht.

Webseite und Apps

Auf meinem alten Android-Tablet habe ich die App „Fully Kiosk Browser“ (Link zu Google Play) installiert. Diese ermöglicht es uns, eine vorher konfigurierte Webseite zu öffnen, in unserem Fall eben „http://192.168.1.104“ und zwar im Fullscreen-Modus, also im Vollbild. Die Gäste sehen also keine Menüleiste, Adresszeile oder sonstiges, sondern einfach nur die schöne Webseite zum Bilder machen.

Für den Download einzelner Bilder habe ich die beiden folgenden Apps als am besten empfunden, weil sie kostenlos und einfach zu bedienen sind. Für Android den „Barcode Scanner von ZXing Team“ (Link zu Google Play) und für iOS den „QR Code Scanner – Free and Fast von Jochen Holzer“ (Link zum App Store).

Bilder von der Fotobox runterladen

Ist die Party vorüber, geht es ans Übertragen sämtlicher Bilder auf euren Rechner. Diese liegen nämlich nicht auf der Speicherkarte eurer Kamera, sondern auf der im Raspberry Pi, die ihr nicht einfach so am PC auslesen könnt. Der Download per QR-Code ist zwar praktisch für eure Gäste, aber für hunderte von Fotos nicht geeignet. Einfacher und schneller klappt das Überspielen der Fotos über das Netzwerk mithilfe von WinSCP. Wie ihr so auf euren Raspberry Pi zugreifen könnt habe ich hier schon beschrieben.

Ihr verbindet euren Rechner also per Kabel oder WLAN mit eurem Router in der Fotobox, baut per WinSCP eine Verbindung auf und kopiert euch die Bilder. Die Fotos liegen im Verzeichnis „/var/www/html/data/images“.

Mit WinSCP ladet ihr euch am Ende die Bilder der Fotobox herunter.

Download Anleitungen

Damit sich die Hochzeitsgäste möglichst schnell zurecht finden, Spaß haben und sich die Bilder auf’s Smartphone laden können, habe ich zwei kleine Hilfsdokumente erstellt, die ich direkt bei der Fotobox ausgelegt habe. Einmal die Info, welche Apps sie zum Scannen des QR-Codes nutzen können und dann eine einfache Anleitung für die Fotobox selbst.

Die beiden Dokumente könnt ihr euch hier runterladen.

Anleitung Fotobox   Apps QR Code

Tipps & Tricks

  • Prüft schon vorher, wo die Fotobox stehen soll. Gerade, da die Kamera nicht einfach nur auf einem Stativ stehen wird bzw. kann müsst ihr dafür sorgen, dass die Box erhöht aufgestellt wird. Wir hatten sie auf einem Tisch und zusätzlich auf einer Getränkekiste stehen.
  • Sollte euch die Bildverabeitung bis zur Anzeige auf dem Tablet zu lange dauern, könnt ihr die Bildgröße direkt in eurer Kamera reduzieren. Dadurch wird der Raspberry Pi etwas entlastet und kann das Bild schneller anzeigen.
  • Bei meiner Nikon D5300 musste ich, obwohl alles auf dem Raspberry Pi gespeichert wird, dennoch eine SD-Karte einlegen. Prüft also auch das, bevor ihr die Box in Betrieb nehmt.
  • Testet die Fotobox vor dem Live-Einsatz ausgiebig! Es gibt wohl nichts Schlimmeres, als dass es bei der Feier zu Problemen kommt und ihr die Box nicht nutzen könnt! Habt ihr den Start der Box, Aufruf der Webseite, das Erstellen von Fotos und den Download per WLAN mehrfach erfolgreich getestet, steht dem Spaß während der Party nichts mehr im Weg 🙂
  • Auf der Hochzeit besagter Freunde waren speziell die älteren Gäste anfangs eher skeptisch und wussten mit der Fotobox nichts anzufangen. Daher habe ich einfach ein wenig Hilfestellung geleistet und die Leute motiviert. Nach einer halben Stunde hat jeder mitbekommen, was das für ’ne komische Kiste ist das Teil war der Hot Spot des Tages!

Euer Feedback zur Rapsberry Pi Fotobox

Dieser Artikel hat sehr viel Zeit und Arbeit in Anspruch genommen. Ich hoffe, ich habe an alles gedacht und ihr könnt die Fotobox so möglichst einfach und schnell nachbauen. Ich freue mich über jegliches Feedback! Schreibt mir doch kurz in die Kommentare, ob alles wie beschrieben geklappt hat, oder ob ich vielleicht etwas vergessen oder nicht klar genug formuliert habe.

Und jetzt viel Spaß mit eurer Photobooth! Vielen Dank noch mal an André Rinas für die Erlaubnis, sein Projekt aufzugreifen und zu aktualisieren! Schaut auch gerne im Wiki der Software vorbei. Hier findet ihr weitere Tipps und Tricks zur Konfiguration!

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48 Antworten auf „Raspberry Pi Fotobox für Hochzeiten und Geburtstage (Update Januar 2020!)“

    1. Erstens, weil ich technische Spielereien mag. Und außerdem ist mein Tablet alt und dessen Kamera daher einfach zu schlecht, um für einen so wichtigen Anlass gescheite Bilder zu liefern. Mit meiner SLR bekomme ich einfach Bilder, die mir ein Tablet nicht machen kann und Rahmen/Overlays usw. kann ich hinterher immer noch machen.
      Kann man bei den fertigen Lösungen die Bilder denn auch direkt runterladen? Ich erinnere mich an eine Hochzeit, auf der eben eine SLR mit Selbstauslöser stand. Da haben wir ewig auf ein paar der lustigen Bilder gewartet und dann waren die so stark nachbearbeitet, dass sie uns schon fast nicht mehr gefallen haben.
      Ich finde, die Lösung von André hat einfach Charme 🙂

  1. Hallo,
    danke erstmal für diese Anleitung, werde das wohl auch mal ausprobieren.
    Kann man den Countdown bis zur Aufnahme dann noch irgendwo konfigurieren?

    1. Hey Ralph,
      dann schon mal viel Spaß! Ich würde mich über Feedback freuen, ob alles geklappt hat.
      Es gibt übrigens mittlerweile eine neue Version der photobooth-Software, wie André mir mitgeteilt hat. Mit der Version kommt auch ein Admin-Interface, in dem du u. a. den Countdown einstellen kannst. Ich bin nur noch nicht dazu gekommen, sie auszuprobieren. Details findest du hier: https://github.com/andreknieriem/photobooth

      Mit der alten Version klappt das aber auch, den Countdown kannst du in der Datei resources/js/core.js ändern.

      Viele Grüße,
      Dennis

  2. Ok, die Konfiguration des Pi habe ich hinbekommen, auch die WLAN Anbindung.
    Das Kommando „sudo apt-get install apache2 php7.0 php7.0-gd gphoto2 libav-tools“ funktioniert so auch nicht mehr. php7.0 ist jetzt wohl php7.1. Und für libav-tools kommt die Meldung „Für Paket libav-tools exisitiert kein Installationskandidat“. Da dort u.a. auch steht, dass es durch ffmpeg ersetzt wird, habe ich dass dann für ffmpeg gemacht. Habe auch nicht klärendes im Web dazu gefunden.
    Die Datei für die statische IP-Adresse heißt bei mir aber dhcpcd.conf, nicht dhcpdc.conf.
    Die Photobox-Admin Seite kann ich auch aufrufen (muss man erst mal drauf kommen ,wie man die aufruft), aber die vorgenommen Änderungen werden nicht abgespeichert. Also doch manuell in der Datei.
    Nun aber das größte Problem: Keine der Kameras, die ich besitze, und die in der Liste der unterstützten Kameras enthalten sind, funktioniert damit. Eine Kamera, die nicht aufgeführt ist (Nikon P610), fährt immerhin das Objektiv aus, und zeigt etwas auf dem Kameramonitor. Beim Versuch ein Bild mit „gphoto2 –capture-image“ zu machen, kommt die Fehlermeldung „PTP-Ungültiger Parameter“.

  3. Nachtrag zu meinem vorherigen Post:
    Mit einer Nikon D40X läuft die Photobox problemlos. Die Nikon P610 und eine Nikon S9500 habe ich immerhin in der Kommandozeile des Raspberry dazu bekommen, dass Fotos aufgenommen werden. Allerdings bleibt gphoto2 nach der Aufnahme dann ziemlich lange hängen, bis eine Meldung kommt, dass keine Aufnahme gemacht werden konnte. Das Foto wurde aber gemacht. Im Debug Modus kann man sehen, wo der Fehler geschieht:
    75.015716 ptp_usb_getresp (2): Reading PTP_OC 0x1008 (Get object info) response…
    75.015748 ptp_usb_getpacket (2): Returning previously buffered response packet.
    75.015797 ptp_usb_getresp [usb.c:514] (0): PTP_OC 0x1008 receiving resp failed: PTP Invalid Object Handle (0x2009)
    75.015837 camera_nikon_capture [library.c:3576](0): ‚ptp_getobjectinfo (params, newobject, &oi)‘ failed: PTP Invalid Object Handle (0x2009)
    75.015894 gp_camera_capture [gphoto2-camera.c:1340](0): ‚camera->functions->capture (camera, type, path, context)‘ failed: -1
    FEHLER: Konnte Bild nicht aufnehmen.
    FEHLER: Konnte nicht aufnehmen.

    Aber was das nun für eine Ursache hat, keine Ahnung. Vielleicht weisst du ja weiter …

    1. Hallo Ralph,

      sorry für die arg späte Antwort, ich habe das Projekt hier die letzten Monate ein wenig schleifen lassen. Der Artikel hier wird derzeit aktualisiert, die Installation der Photobooth Software selbst ist bereits fertig, die Konfiguration folgt in den nächsten Tagen.
      Mit deinem spezifischen Fehler kann ich dir leider nicht weiterhelfen. Hast du die Sache zwischenzeitlich in den Griff bekommen? Ansonsten würde ich dir empfehlen, dich mal direkt bei André zu melden, vielleicht weiß er, was zu tun ist.
      Bei Fragen, melde dich gerne wieder, meine E-Mail-Benachrichtungen funktionieren wieder und ich werde hier nun auch wieder öfter reinschauen 🙂

      Viele Grüße
      Dennis

  4. Hallo
    Anleitung ist Super und alles hat geklappt.
    Meine Frage kann man die Bilder auch irgendwie mit einen Wasserzeichen versehen?
    So das auf den Bildern steht um welches Event es sich handelt.
    Ein Spruch könnte zum Beispiel sein Hochzeit von X und Y.

    1. Hallo Thorsten,
      schön, dass die Anleitung so für dich funktioniert hat!
      Ich wüsste nicht, dass das Einfügen eines Wasserzeichens mit der genutzten Software funktioniert. Meine ganz persönliche Meinung ist aber auch, dass so ein Wasserzeichen eher störend ist, wenn sich die Leute das Bild vielleicht entwickeln lassen möchten, aber das ist natürlich Geschmackssache.

    2. Erstmal,

      Sehr herzlichen Dank und Daumen hoch!

      Eine kleine Anmerkung:
      Falls man bei der Installation die 1. Frage mit N beantwortet ist die Adresse der Box ip../PhotoBooth

      Eine Frage:
      Kann man vielleicht noch einen Fernauslöser (Buzzer) einbinden, so dass die Aufnahme nicht zwingend über den Touchscreen zu starten wäre?
      Falls ja, wie?

      Nochmal Herzlichen Dank!

        1. Jetzt ist mir Marc sogar noch zuvor gekommen 🙂
          Danke für den Link, den wollte ich Robert auch schon schicken. Hab es aber selbst noch nicht getestet.

  5. Hi Dennis,

    coole Webseite! Auch für Anfänger wie mich gut aufgebaut und verständlich. Weiter so!
    Ich habe nun leider das Problem, dass die Pakete teilweise fehlen. Ich bekomme folgende Meldung:

    pi@raspberrypi:~ $ sudo apt-get install apache2 php7.0 php7.0-gd gphoto2 libav-tools
    Paketlisten werden gelesen… Fertig
    Abhängigkeitsbaum wird aufgebaut.
    Statusinformationen werden eingelesen…. Fertig
    Hinweis: »php7.0-thrift« wird für regulären Ausdruck »php7.0« gewählt.
    Hinweis: »php7.0-remctl« wird für regulären Ausdruck »php7.0« gewählt.
    Hinweis: »php7.0-common« wird für regulären Ausdruck »php7.0« gewählt.
    Hinweis: »php7.0-curl« wird für regulären Ausdruck »php7.0« gewählt.
    Hinweis: »php-remctl« wird an Stelle von »php7.0-remctl« gewählt.
    Paket libav-tools ist nicht verfügbar, wird aber von einem anderen Paket
    referenziert. Das kann heißen, dass das Paket fehlt, dass es abgelöst
    wurde oder nur aus einer anderen Quelle verfügbar ist.
    Doch die folgenden Pakete ersetzen es:
    ffmpeg

    E: Paket php7.0-gd kann nicht gefunden werden.
    E: Mittels des Musters »php7.0-gd« konnte kein Paket gefunden werden.
    E: Mittels regulärem Ausdruck »php7.0-gd« konnte kein Paket gefunden werden.
    E: Für Paket »libav-tools« existiert kein Installationskandidat.

    Kannst du mir helfen?

    Beste Grüße,

    Christian

    1. Hallo Christian,

      sorry für die arg späte Antwort, ich habe das Projekt hier die letzten Monate ein wenig schleifen lassen. Der Artikel hier wird derzeit aktualisiert, die Installation der Photobooth Software selbst ist bereits fertig, die Konfiguration folgt in den nächsten Tagen. Versuch‘ es doch einfach noch mal, bei mir hat mit einem Raspberry Pi 3B und der aktuellsten Raspbian Buster alles einwandfrei funktioniert.
      Bei Fragen, melde dich gerne wieder, meine E-Mail-Benachrichtungen funktionieren wieder und ich werde hier nun auch wieder öfter reinschauen 🙂

      Viele Grüße
      Dennis

  6. Hallo Dennis
    Es sollte auch schon so sein das man es ein und aus schalten kann
    Oder das ein Rahmen um das Bild gelegt wird wo dann steht um welches ereigniss es sich handelt.

    1. Hey Thorsten,
      wie gesagt, ich wüsste nicht, dass das möglich ist. Beim Download per QR-Code bringt das natürlich nichts, aber wenn du die Bilder (so habe ich es gemacht) später noch per Cloud zur Verfügung stellst, kannst du ja entsprechende Rahmen/Wasserzeichen/Sprüche einfügen. Mehr fällt mir da leider auch nicht ein.
      Gruß, Dennis

  7. @Christian:
    Das Problem mit php7.0 und libav-tools hatte ich auch, siehe oben. Nimm statt php7.0 php7.1 und installiere statt libav-tools dann ffmpeg.
    Auf zu technische Fragen scheint man vom Verfasser ja keine Antwort zu bekommen, schade eigentlich. ein „Ich weiß es auch nicht“ würde ggf. ja auch schon reichen.

    1. @Dennis,
      danke für die Mühe und Arbeit. Die Fotobox sieht sehr interessant aus und werde ich beim nächten Geburtstag meiner Tochter mal „verproben“ :-).

      @Ralph,
      danke für deinen technischen Support 🙂 . Ich war an der gleichen Stelle hängengeblieben.

  8. Hallo

    Photobooth funktioniert fast super

    Nachdem ein Bild gemacht wurde kann ich es sehen und kann es auch per QR Code Downloaden.
    Das einzigste Problem ist in der Galerie wird nichts angezeigt.
    Kannst du mir helfen?

    Gruß Nico

    1. Hey Nico,

      sorry für die arg späte Antwort, ich habe das Projekt hier die letzten Monate ein wenig schleifen lassen. Der Artikel hier wird derzeit aktualisiert, die Installation der Photobooth Software selbst ist bereits fertig, die Konfiguration folgt in den nächsten Tagen. Versuch‘ es doch einfach noch mal, bei mir hat mit einem Raspberry Pi 3B und der aktuellsten Raspbian Buster alles einwandfrei funktioniert.
      Bei Fragen, melde dich gerne wieder, meine E-Mail-Benachrichtungen funktionieren wieder und ich werde hier nun auch wieder öfter rein schauen 🙂

      Viele Grüße
      Dennis

  9. Super Anleitung, der Webserver läuft und die Canon EOS 4000 löst auch aus, jedoch bekomme ich auf dem Webserver nach dem Auslösen nur die Anzeige „es ist ein Fehler aufgetreten“ in der Galerie ist das Bild auch nicht drin. Mit der Canon 80D genau das gleiche. Hast du eine Lösung für mich? ich komme leider nicht wirklich weiter

    1. Hey Elias,

      sorry für die arg späte Antwort, ich habe das Projekt hier die letzten Monate ein wenig schleifen lassen. Der Artikel hier wird derzeit aktualisiert, die Installation der Photobooth Software selbst ist bereits fertig, die Konfiguration folgt in den nächsten Tagen. Versuch‘ es doch einfach noch mal, bei mir hat mit einem Raspberry Pi 3B und der aktuellsten Raspbian Buster alles einwandfrei funktioniert.
      Bei Fragen, melde dich gerne wieder, meine E-Mail-Benachrichtungen funktionieren wieder und ich werde hier nun auch wieder öfter rein schauen 🙂

      Viele Grüße
      Dennis

    1. Hey Jonathan,

      sorry für die arg späte Antwort, ich habe das Projekt hier die letzten Monate ein wenig schleifen lassen.
      Mittlerweile hat das Projekt von André auch einen guten Installer, hab es gerade heute ausprobiert und klappt wunderbar.

      Viele Grüße
      Dennis

  10. Hallo Dennis, vielen Dank für die Anleitung.
    Basteln hat Spaß gemacht und funktioniert auch gut. Bei mir bleibt bloß die Galerie leer. Die Bilder werden zwar auf dem Raspi im angegebenen Ordner gespeichert aber in der Galerie nicht angezeigt. Auch wenn man auf die Filter klickt passiert nix, wahrscheinlich liegt dass aber eher an der Rechenleistung meines 3b.
    mfg Winfried

    1. Hi Winfried,

      sorry für die arg späte Antwort, ich habe das Projekt hier die letzten Monate ein wenig schleifen lassen. Der Artikel hier wird derzeit aktualisiert, die Installation der Photobooth Software selbst ist bereits fertig, die Konfiguration folgt in den nächsten Tagen. Ich hab die Sache mit den Filtern nur mal ganz kurz ausprobiert, aber auch bei mir dauert es auf dem 3B ein paar Sekunden, bis die Effekte übernommen werden. Einen Pi 4 habe ich aktuell noch nicht, da dürfte die Software wohl noch mal schneller laufen.
      Bei Fragen, melde dich gerne wieder, meine E-Mail-Benachrichtungen funktionieren wieder und ich werde hier nun auch wieder öfter reinschauen 🙂

      Viele Grüße
      Dennis

  11. Danke für die super Anleitung!
    Ich hab den Webserver nun am laufen und bislang funktioniert das Erfassen einzelner Bilder ohne Farbfilter.
    Ebenso das Anzeigen direkt nach der Erfassung sowie der Download via Qr Code.

    Nicht funktionieren :
    1.) Farbfilter – Der Raspi rechnet nur sehr kurz, die Website bleibt jedoch bis in alle Zeiten bei „Bild wird verarbeitet“ hängen. Wird auch durch Reduktion der Aufklärung nicht besser.
    2.) Collagen, egal ob ohne oder mit Farbfilter, selbe Symptome wie in 1
    3.) Die Gallerie – keine Bilder erscheinen dort

    Vielleicht hast du einen guten Tipp wo die Ursache liegen könnte…

    1. Hey Schnubbs,

      sorry für die arg späte Antwort, ich habe das Projekt hier die letzten Monate ein wenig schleifen lassen. Der Artikel hier wird derzeit aktualisiert, die Installation der Photobooth Software selbst ist bereits fertig, die Konfiguration folgt in den nächsten Tagen.
      Welchen Raspi nutzt du denn? Ich habe die Filter und Collagen auf meinem frisch installierten 3B mit Buster nur mal kurz getestet. Es dauert zwar ein wenig, bis die Effekte angezeigt werden, aber es klappt und auch die Collagen hat die Software einwandfrei zusammengestellt.
      Bei Fragen, melde dich gerne wieder, meine E-Mail-Benachrichtungen funktionieren wieder und ich werde hier nun auch wieder öfter rein schauen 🙂

      Viele Grüße
      Dennis

    1. Hey Robin,

      Hey Nico,

      sorry für die arg späte Antwort, ich habe das Projekt hier die letzten Monate ein wenig schleifen lassen.
      Du willst die Bilder drucken, ohne dass die Benutzer auf „Drucken“ drücken? Ich wüsste nicht, dass das ohne Änderungen am Code geht, zumindest habe ich auch in der aktuellen Version der Software nichts Entsprechendes gefunden.
      Bei Fragen, melde dich gerne wieder, meine E-Mail-Benachrichtungen funktionieren wieder und ich werde hier nun auch wieder öfter reinschauen 🙂

      Viele Grüße
      Dennis

    1. Hey Olaf,

      sorry für die arg späte Antwort, ich habe das Projekt hier die letzten Monate ein wenig schleifen lassen. Der Artikel hier wird derzeit aktualisiert, die Installation der Photobooth Software selbst ist bereits fertig, die Konfiguration folgt in den nächsten Tagen. Versuch‘ es doch einfach noch mal, bei mir hat mit einem Raspberry Pi 3B und der aktuellsten Raspbian Buster alles einwandfrei funktioniert.
      Die Sache mit der Anpassung der Config-Datei entfällt dabei, es gibt ein schönes Admin-Interface 😉
      Bei Fragen, melde dich gerne wieder, meine E-Mail-Benachrichtungen funktionieren wieder und ich werde hier nun auch wieder öfter reinschauen 🙂

      Viele Grüße
      Dennis

  12. Bezüglich der Webseite braucht man gar nicht eine spezielle App wie Fully Kiosk Browser. Man kann unter Android in Chrome einfach die Seite aufrufen, auf die 3 Punkte oben rechts klicken und dann „Zum Startbildschirm zufügen“ wählen. Bzw. unter IOS geht es wohl auch.

  13. Hallo zusammen,
    ich versuche mich gerade an diesem tollen Raspi-Fotoprojekt. Ich selbst würde mich als Anfänger bezeichnen was das Raspi-Projekte angeht.

    Die Installation der Programme hat auf meinem Model B+ recht gut funktioniert. Ich habe aktuell aber Probleme mit dem Kapitel „Anpassung der Fotobox-Konfiguration“. In der Datei config.inc.php steht bei mir nichts drinn sie ist absolut leer, nicht so wie in dieser Anleitung.
    Habe ich was vergessen zu installieren?

    Wäre super wenn ihr mir weiterhelfen könnt.
    Danke schonmal im voraus.

    Grüße
    Simon

    1. Hey Simon,

      sorry für die arg späte Antwort, ich habe das Projekt hier die letzten Monate ein wenig schleifen lassen. Der Artikel hier wird derzeit aktualisiert, die Installation der Photobooth Software selbst ist bereits fertig, die Konfiguration folgt in den nächsten Tagen. Versuch‘ es doch einfach noch mal, bei mir hat mit einem Raspberry Pi 3B und der aktuellsten Raspbian Buster alles einwandfrei funktioniert.
      Bei Fragen, melde dich gerne wieder, meine E-Mail-Benachrichtungen funktionieren wieder und ich werde hier nun auch wieder öfter reinschauen 🙂

      Viele Grüße
      Dennis

  14. Hallo, leider funktionieren bei mir folgende Kommandos nicht:

    cd /var/www/
    sudo rm -r html/
    sudo chown -R pi: /var/www/
    sudo chmod -R 777 /var/www
    sudo apt-get install git
    sudo git clone https://github.com/andreknieriem/photobooth
    sudo mv photobooth html

    liegt es vielleicht daran, dass es mittlerweile raspbian buster gibt und diese verzeichnisse dort anders heißen? Oder habe ich irgendwas vergessen?

    Danke für die Hilfe! 🙂

    1. Hey Basti,

      sorry für die arg späte Antwort, ich habe das Projekt hier die letzten Monate ein wenig schleifen lassen. Der Artikel hier wird derzeit aktualisiert, die Installation der Photobooth Software selbst ist bereits fertig, die Konfiguration folgt in den nächsten Tagen.
      Und ja, du hast Recht, es gibt eine neue Raspbian-Version, aber auch eine neue der Photobooth Software. Den Artikel aktualisiere ich gerade, bei mir hat die Installation wie oben bereits aktualisiert ohne Probleme geklappt.
      Bei Fragen, melde dich gerne wieder, meine E-Mail-Benachrichtungen funktionieren wieder und ich werde hier nun auch wieder öfter reinschauen 🙂

      Viele Grüße
      Dennis

  15. Hallo Dennis,

    Vielen lieben dank für so eine tolle erklärung 😀
    Bei mir hat alles soweit sehr gut geklapt, wenn ich auf dem Tablet Fully Kiosk Browser starte kommt auch die Fotobox oberfläche., aber ich bekomme kein Bild von der Kamera. Ich drücke “ Foto erstellen“ es kommt aber nur

    „Es ist ein Fehler aufgetreten, bitte versuch es erneut! Gphoto returned whit an error code…..Seite neu lade“……ich weiß nicht weiter.

    Habe die App SLR Booth geladen um zu testen, dort erkennt er die Kamera direkt. Muss ich die Canon Kamera in Kiosk App irgend wie angeben, oder auf Raspi??

    Wäre über jeden Tipp sehr dankbar 🙂

    Schöne grüße
    247

    1. Hey 247,

      erstmal, danke für das positive Feedback!

      Nun zu deinem Problem.
      Der gleiche Fehler dürfte auch mit anderen Browsers und/oder auf anderen Geräten auftauchen, richtig? Wird also was mit deiner Kamera zu tun haben. Steht deine Canon auf der Liste der unterstützten Kameras?
      Bei meiner Nikon musste ich außerdem noch was umstellen (PTP mode). Hast du mal geschaut, ob es was analog dazu bei deiner Canon gibt?

      Viele Grüße
      Dennis

  16. Hey nochmal

    ja wird sie “ Canon EOS 100D Image Capture, Trigger Capture, Liveview, Configuration“

    Wenn ich die Kamera direkt an Raspi anschließe und „gphoto2 –auto-detect “ eingebe kommt auch „Canon EOS 100D usb:001,127“

    Durch dein Tipp mit PTP bin ich auf die Seite hier gekommen, was mir sehr geholfen hat

    https://wiki.ubuntuusers.de/Kamera_via_PTP_einbinden/

    Hab jetzt den Fehler gefunden……..oh man ist mir fast peinlich es zu sagen, aber vll hat jemand auch das Problem^^
    Ich habe die Kamera an den Tablet angeschlossen, und es ging nicht, nun habe ich die Kamera an Raspi angeschlossen und sieh da……Er macht Fotos^^
    Nochmal viele dank Dennis 🙂

    1. Hehe, passiert…. 🙂
      Ist ja gut, dass es am Ende doch nur so eine Kleinigkeit war.
      Dann viel Spaß mit der Box und gib doch gerne auch André noch mal ein positives Feedback, das Projekt stammt ja ursprünglich von ihm, ich habs nur noch mal neu erklärt.

  17. Moin, danke für das sehr gute Tutorial! Klappt alles super. Allerdings würde ich gerne den löschen Button bei der Bildvorschau rausnehmen. Ich denke, dass geht auch in dem config file, korrekt?
    Wenn ja, wie kann ich dorthin navigieren? Bin leider Linux Depp und kenne mich mit mit der grafischen Windows Welt aus O.o

    Danke im Voraus!

    1. Hey Jan,
      also, ich hab mal bisschen rumprobiert. Deaktivieren kannst du den Löschen-Button nicht. Ich persönlich find’s aber auch ok, denn Bilder können ja nur direkt nach der Aufnahme in der Vorschau und nicht hinterher aus der Gallerie gelöscht werden. Du gibst deinen Gästen so ja die Möglichkeit, dass sie schlimme Bilder löschen können, was sicher nicht verkehrt ist 😉

      Solltest du den Button dennoch deaktivieren wollen, musst du die index.php der Webseite bearbeiten. Lade die mal WinSCP, damit kannst du dich von Windows aus recht einfach mit dem Raspi verbinden. Beschrieben hab ich das mal hier. Dann musst du ins Verzeichnis /var/www/html navigieren, also zuerst mal ins Root-Verzeichnis und von dort aus dann bis nach „html“.
      Dort findest du die index.php, die du dir runter lädst und in z. B. Notepad++ öffnest. Ab Zeile 141 (Result Page) wird die Vorschauseite angezeigt. In Zeile 174 (glaube ich, habs dummerweise schon gelöscht), findest du folgendes:

      Diese Zeile löschst du, speicherst die Datei und lädst sie zurück auf den Raspi. Nach dem nächsten Reload der Seite ist der Löschen-Button verschwunden 🙂

      Viele Grüße
      Dennis

  18. Hallo,

    super interessant! Ich will das ganze mal angehen, habe noch einen Raspi 3B+ rumliegen zum Testen. Damit sollte das ja locker laufen. Da dieser Raspi aber schon für ein andere Projekt vorgesehen ist frage ich mich gerade, was die Mindestanforderungen sind, da man ja keine 4 USB Schnittstellen benötigt. Reicht hier ein kleines Modell, zB ein 3A? Hat zwar kein LAN, aber die Verbindung zum Router lässt sich doch sicher auch über WLAN realisieren? Oder kann der Raspi sogar einen Accesspoint selbst eröffnen?

    Danke!

    1. Hey!
      Du kannst natürlich auch mehrere Projekte gleichzeitig auf reinem Raspi laufen lassen. Was ich aber z. B. mache ist, einfach eine andere SD-Karte nehmen.
      Brauche ich die Fotobox, dann kommt die Karte mit der Photobooth-Software drauf in den „Test-Raspi“ und will ich paar Tage später an einem anderen Projekt basteln, eben eine andere. Die Software läuft ganz sicher auch auf deinem 3A und ja, der Raspi kann auch einen Accesspoint aufspannen. Das hat bei mir damals aber nicht auf Anhieb geklappt und da ich die Box eh erst kurz vor der Hochzeit gebaut habe, hab ich nicht lange rum experimentiert und einen dedizierten Accesspoint genommen.
      Viele Grüße
      Dennis

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