Die Raspberry Pi Wedding Photobooth

Raspberry Pi Fotobox für Hochzeiten und Geburtstage

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Die gute, alte Fotoecke

Die Standard Fotoecke ist euch sicherlich bekannt, oder? Da steht eine Kamera mit Selbstauslöser auf einem Stativ. Ein paar Meter entfernt stellen sich z. B. die Gäste einer Hochzeit auf, verkleiden sich und machen mit Fernauslöser Fotos von sich selbst.

Lustig sind diese Fotoecken definitiv, aber bis das Brautpaar aus den Flitterwochen zurück ist, wartet man gespannt auf die geschossenen Bilder, wenn man sie überhaupt bekommt. Außerdem ist auf dem kleinen Kameradisplay nicht wirklich gut zu sehen, ob die Bilder richtig witzig und gut geworden sind.

Eine besondere Fotobox für besondere Anlässe

Mehr oder weniger zufällig bin ich im vergangenen Jahr über einen Blogartikel von André Rinas gestolpert. In diesem erklärt er, wie er mithilfe eines Rapsberry Pi, eines Tablets und einer Spiegelreflexkamera eine Fotobox für seine Hochzeit gebaut hat.

Die Idee fand ich von Anfang an total genial und da im Freundeskreis eine Hochzeit anstand, hatte ich das perfekte und ein noch dazu außergewöhnliches Geschenk am Start.

Das Problem war nur, dass die Anleitung mittlerweile gut drei Jahre auf dem Buckel hat und so nicht mehr funktionierte. Ich musste also rumprobieren, hab das System am Ende aber zum Laufen bekommen.

Dankenswerterweise war André so nett, mir die Erlaubnis zu geben, seinen Artikel aufzugreifen und zu aktualisieren.

Wie funktioniert die Raspberry Pi Fotobox?

Der Aufbau der Fotobox ist eigentlich relativ simpel.

Eine Kamera ist per USB-Kabel an einen Raspberry Pi angeschlossen, auf dem außerdem ein kleiner Webserver läuft. Dieser Webserver stellt eine Oberfläche (Webseite) bereit, über die man einen Countdown für den Auslöser startet. Hinterher bekommt man das eben erstellte Bild direkt auf dem Tablet angezeigt. Als besonderes Gimmick kann man sich einen QR-Code erstellen lassen, mit dem man sich das Bild schnell und einfach per WLAN auf’s Smartphone laden kann.
Damit die Steuerung der Webseite möglichst einfach und komfortabel funktioniert, wird hierfür ein Tablet genutzt, das per WLAN auf den Raspberry Pi und die Webseite zugreift.

Funktionsweise der Fotobox

Was braucht ihr für die Fotobooth?

Ihr wollt die Fotobox nachbauen? Dann kommt hier die Materialliste.

Die mit (*) markierten Links sind Affiliate-Links. Wenn ihr darüber etwas bestellt, erhalte ich eine kleine Provision. Euch kostet der Artikel natürlich keinen Cent mehr.

  • 1 x Raspberry Pi (*), einen möglichst aktuellen, damit die Bildverarbeitung zügig abläuft
  • 1 x WLAN AccessPoint oder WLAN Router, hier tut’s was Günstiges wie beispielsweise der TP-Link TL-WA901ND (*)
  • 1 x günstiges oder auch ausrangiertes Tablet (Android oder iPad ist egal), z. B. das Samsung Galaxy Tab A T580 (*), das über Wifi verfügen muss
  • Eure vermutlich eh vorhandene Kamera. Das muss übrigens keine Spiegelreflex sein. Welche Kameras unterstützt werden, könnt ihr hier einsehen + genug Akkus oder einen Stromadapter für die Steckdose
  • 1 x Studioblitz, da der Blitz der Kamera durch die Holzkiste nicht frei ist, z. B. Neewer® Professionelle Protable Off-Kamera-Blitz oder alternativ genug Licht vor Ort
  • Eine Mehrfachsteckdose
  • Zusätzliche Kabel
    • 1 x Kabel zum Anschluss der Kamera per USB an den Raspberry Pi (liegt der Kamera meistens bei)
    • 1 x Ladekabel für das Tablet + Ladegerät
    • 1 x LAN-Kabel
    • 1 x Verlängerungskabel Strom
  • Eine Holskiste, ca. 40 x 40 x 40 xm (selbstgebaut oder aus dem Baumarkt)
  • Winkel Schrauben usw. zum Befestigen des Tablets und der Kamera (ne nach Modell)
  • Bei Bedarf etwas Restholz, um z. B. eine Halterung für die Kamera zu bauen

Werkzeug

  • Stichsäge
  • Lochkreissäge

Wie ihr auf den Bildern sehen könnt, habe ich mit etwas Restholz aus dem Baumarkt und ein paar Metallwinkeln Konstruktionen gebaut, um die Kamera und das Tablet zu fixieren. Wie das bei euch am besten klappt, hängt maßgeblich von den genutzten Geräten ab. Wichtig ist nur, dass das Tablet fest verbaut wird, damit es während der Feier nicht verrutscht. Ein paar Filzgleiter schützen in meinem Fall das Tablet vor Kratzern durch die zurecht gebogenen Metallhalterungen.

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Seafile ist einsatzbereit!

Automatische Verzeichnis-Synchronisation zwischen mehreren Geräten mit Seafile (ohne Cloud)

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Das Problem

Kennt ihr das? Ihr arbeitet an verschiedenen Geräten (Desktop-PC, Notebook, …) und eure benötigten Dateien liegen immer auf dem, das gerade nicht zur Hand ist?

Viele User schicken sich selbst Dateien per Mail, damit sie die dann über den Posteingang überall öffnen könnnen. Oder sie rennen ständig mit einem USB-Stick mit wichtigen Daten drauf herum.

Das Problem dabei ist folgendes: Bei beiden Varianten müsst ihr händisch tätig werden. Habt ihr vergessen, eine Datei im Webmailer oder auf dem USB-Stick abzulegen, habt ihr Pech! Oder erst, wenn euch jemand den Stick klaut…

Die schlechte Alternative: Die Cloud

Ok, ihr könnt eure Sachen auch einfach in einer Dropbox oder ähnlichem Ablegen. Aber mal ehrlich, wollt ihr eure Schufa-Selbstsuskunft sowie Gehaltsnachweise auf einem US-Server ablegen, nur weil ihr gerade auf Wohnungssuche seid? Ich jedenfalls nicht!

Die Lösung – Verzeichnis-Synchronisation mit Seafile

Eigentlich ist es gar nicht so schwer, immer und von überall aus Zugriff auf seine wichtigen und wirklich privaten Daten zu haben!

Was ihr dafür braucht ist ein beliebiger Raspberry Pi (*). Ob ein älteres oder ein aktuelles Modell ist dabei recht egal.

* Solltet ihr über den Link bestellen, bekomme ich ein paar Prozent Provision, ohne dass es euch etwas extra kostet.

In meinem letzten Blogartikel habe ich euch ja die Installation von Seafile auf einem Raspberry Pi erklärt. Eben diesen Seafile-Server werden wir nun nutzen. Damit synchronisieren wir beliebige Verzeichnisse zwischen verschiedenen Geräten.

Beispiel: Synchronisation von „Eigene Dateien“ und dem Windows-Desktop

Ich synchronisiere beispielsweise die verschlüsselte Datenbank meines Passwort-Managers „KeePass“ über all meine Geräte hinweg. Was KeePass macht und kann, könnt ihr im Artikel „Endlich sicher! Passworterstellung und -verwaltung mit KeePass 2“ nachlesen.

Meine Arbeitsdaten liegen zu 99% entweder im Verzeichnis „Eigene Dateien“ oder direkt auf meinem Windows-Desktop. Wenn ich also jederzeit auf diese beiden Verzeichnisse zugreifen kann, dann bin ich schon mal ziemlich gut ausgestattet.

Was genau macht die Synchronisation?

Seafile kümmert sich darum, dass alle als Bibliotheken erstellten Verzeichnisse immer synchron gehalten werden.

Das heißt, dass eine auf dem Desktop-PC erstellte oder aktualisiete Datei sofort auf den Raspberry Pi übertragen wird. Dort bleibt sie erst einmal liegen.

Sobald ein weiterer Client im Netzwerk aktiv wird, werden alle Dateien innerhalb der Bibliotheken auch auf diesen übertragen. So könnt ihr auf dem zweiten Rechner weiter arbeiten und die Datei wird dann wiederum auf dem ersten aktualisiert.

„Automatische Verzeichnis-Synchronisation zwischen mehreren Geräten mit Seafile (ohne Cloud)“ weiterlesen

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Seafile ist einsatzbereit!

Die private Cloud auf dem Raspberry Pi – Seafile Server auf Raspian Stretch installieren

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Die Artikelserie zum Raspberry Pi
Teil 1 (Link): Der Raspberry Pi 3 – der Alleskönner im Scheckkartenformat
Teil 2 (Link): Installation und Konfiguration von Raspbian Stretch auf Raspberry Pi 3
Teil 3 (Link): Fernzugriff per SSH und VNC auf den Raspberry Pi
Teil 4 (Link): Installation PiVPN – Den Raspberry Pi einfach zum VPN-Server ausbauen
Teil 5 (Link): OpenVPN/PiVPN Benutzerverwaltung auf dem Raspberry Pi
Teil 6 (Link): Installation und Konfiguration von Raspbian Stretch Lite auf Raspberry Pi 3 (ohne Desktop)
Teil 7 (Link): etherwake – Der Raspberry Pi als Wake On LAN-Server
Teil 8 (Link): Adblocker mit Pi-hole: Das schwarze Loch für Werbung im Internet
Teil 9: Dieser Artikel

Was ist Seafile?

Seafile (Link zum Wikipedia-Artikel) ist ein Dateiserver, mit dem sich Dateien zentral auf einem Server abspeichern (Filehosting), zwischen verschiedenen Geräten synchronisieren (File synchronisation) und mit anderen Personen teilen (File sharing) lassen. Der Zugriff erfolgt mittels Webinterface, Desktop-Clients (Windows, Mac, Linux) und Mobile Apps (Android und iOS).

Die kostenlose und als Open-Source verfügbare Community Edition (CE) erlaubt maximal drei User, was für die meisten von uns ausreichen sollte. Eine Preisübersicht findet ihr hier.

Die Funktionen der Software ähneln denen von Google Drive oder Dropbox.

Seafile statt Dropbox, Google-, Apple- oder Microsoft-Cloud – warum ist das sinnvoll?

Cloud-Anbieter gibt es wie Sand am Meer und die meisten bieten ihre Dienste mehr oder minder kostenlos an. Warum sollte man sich also die Mühe machen und sich eine eigene Cloud daheim auf seinem Raspberry Pi installieren?

Der Vorteil von Seafile gegenüber den oben genannten oder ähnlichen Diensten ist, dass die Software auf eurem eigenen Server, in eurem eigenen Netzwerk läuft. In unserem Fall ist das der Raspberry Pi daheim und kein öffentlich zugänglicher Webserver, im schlimmsten Fall noch einer, der in irgendeinem Rechenzentrum in den USA steht.

Das ist, wenn ihr mich fragt, einfach ein unschlagbarer Vorteil, der kleinere Komforteinbußen locker ausgleicht!

Wofür ich selbst Seafile nutze

Ich nutze den Fileserver, um bestimmte Verzeichnisse zwischen meinem Desktop-PC und meinem Notebook automatisch zu synchronisieren. So habe ich auf beiden Geräten immer den aktuellen Stand und muss nichts mehr manuell von A nach B kopieren.

Sollte ich z. B. auf dem Desktop-PC eine Datei in einem der synchronisierten Verzeichnisse bearbeitet haben und vergessen, diese auf’s Notebook zu übertragen, kann ich das später von unterwegs auch noch über’s Internet machen. Hierfür nutze ich eine sichere VPN-Verbindung mittels PiVPN (Blogartikel zur Installation von PiVPN) und den Webbrowser oder Desktop-Client auf dem Notebook.

Da ich auch über meine Smartphones (Android und iOS) Zugriff auf mein Heimnetz habe, kann ich mir einzelne Dateien sogar direkt auf’s Smartphone ziehen! Hierfür nutze ich dann ebenfalls die OpenVPN-App und die jeweilige Mobile App für Android oder iOS.

„Die private Cloud auf dem Raspberry Pi – Seafile Server auf Raspian Stretch installieren“ weiterlesen

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Backup Raspberry Pi

Komplettsicherung eures Raspberry Pi unter Windows mit USB Image Tool

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No backup, no mercy!

So lautet einer meiner Lieblingssprüche aus dem IT-Bereich! Auf Deutsch: „Kein Backup, kein Mitleid!“.

Wer sein System nicht (regelmäßig) sichert, der ist selbst schuld, wenn Daten verloren gehen. Dabei spielt es überhaupt keine Rolle, ob es ums Smartphone, den Windows-Rechner, den Mac oder eben den Raspberry Pi geht. Alle Systeme, auf denen Daten gespeichert werden, die ihr nicht verlieren wollt, werden gesichert. Punkt.

Gerade wenn man z. B. viel mit seinem Raspberry Pi herum experimentiert, dann wird ganz sicher früher oder später auch mal was schiefgehen. Eine Software will einfach nicht so, wie sie soll oder es zerschießt euch anderweitig das System. Für meinen Blog habe ich mir mittlerweile sogar einen extra Test-Raspi gekauft, damit ich meine beiden Produktivsysteme einfach in Ruhe lassen kann. Wer das nicht möchte, dem sei ein komplettes Abbild seiner SD-Karte im Raspberry Pi empfohlen.

So ziemlich jedes Notebook hat bereits einen Kartenleser eingebaut, mit dem ihr die MicroSD-Karte des Raspi sichern könnt. Für Desktop PCs kauft ihr euch einen Kartenleser zum Einbau.  Den hier nutze ich und bin sehr zufrieden: Akasa AK-ICR-27 USB 3.0 (*), oder einen zum Anschluss per USB wie diesen hier: Kingston FCR-HS4 USB 3.0 (*).

* Bei dem Link handelt es sich um einen Amazon Affiliate-Link. Für euch ändert das nichts am Preis, aber ich erhalte von Amazon eine kleine Provision.

Warum nicht einfach Dateien und Ordner kopieren?

Das reine Kopieren der Dateien auf der MicroSD-Karte eures Raspberry Pi reicht leider nicht aus, da ihr unter Windows gar nicht alles sehen könnt, was auf dem Raspi gespeichert ist.

Ihr würdet euer System, egal ob Raspbian, OpenELEC oder eine andere Distribution überhaupt nicht mehr zum Laufen bekommen. Was ihr braucht ist ein komplettes Backup des Systems auf der SD-Karte.

Raspberry Pi Komplettbackup mit dem USB Image Tool

Zuerst einmal ladet ihr euch das USB Image Tool herunter. Das bekommt ihr hier. Das Programm ist kostenlos, klein, einfach zu bedienen und kann ohne Installation gestartet werden. Außerdem macht es genau das, was wir wollen: Exakte Kopien (Images) von SD-Karten erstellen und wieder auf die SD-Karten zurück spielen.

Nach dem Download entpackt ihr die Zip-Datei und startet die Datei „USB Image Tool.exe“. Sobald ihr die SD-Karte eingelegt habt, erscheint sie in der linken Spalte. Nach einem Klick auf „Backup“ wählt ihr den Speicherort für das Image aus und vergebt einen passenden Dateinamen. Danach beginnt USB Image Tool mit seiner Arbeit.

Nachdem das Backup abgeschlossen ist, entfernt ihr die SD-Karte aus eurem Rechner, packt sie wieder in den Raspi und beginnt dort mit eurer Arbeit.

„Komplettsicherung eures Raspberry Pi unter Windows mit USB Image Tool“ weiterlesen

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Pi-hole: Das schwarze Loch für Werbung im I

Adblocker mit Pi-hole: Das schwarze Loch für Werbung im Internet

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Die Artikelserie zum Raspberry Pi
Teil 1 (Link): Der Raspberry Pi 3 – der Alleskönner im Scheckkartenformat
Teil 2 (Link): Installation und Konfiguration von Raspbian Stretch auf Raspberry Pi 3
Teil 3 (Link): Fernzugriff per SSH und VNC auf den Raspberry Pi
Teil 4 (Link): Installation PiVPN – Den Raspberry Pi einfach zum VPN-Server ausbauen
Teil 5 (Link): OpenVPN/PiVPN Benutzerverwaltung auf dem Raspberry Pi
Teil 6 (Link): Installation und Konfiguration von Raspbian Stretch Lite auf Raspberry Pi 3 (ohne Desktop)
Teil 7 (Link): etherwake – Der Raspberry Pi als Wake On LAN-Server
Teil 8: Dieser Artikel
Teil 9 (Link): Die private Cloud auf dem Raspberry Pi – Seafile Server auf Raspian Stretch Lite installieren

Schluss mit Werbung im Internet!

Ok, das liest sich jetzt vielleicht etwas reißerisch, aber es trifft den Nagel beinahe auf den Kopf. Fast überall im Netz wird man mit Werbebannern überflutet. Den einen oder anderen lasse ich mir gerne gefallen, schließlich wollen die Seitenbetreiber auch ein paar Euro verdienen und auch ich baue mittlerweile hier und da einen Patnerlink zu Amazon in meine Artikel ein. Aber die Masse an immer auffälligeren und nervigeren Werbebannern ist es, die nervt.

Eine Möglichkeit sind Werbeblocker für den Browser. Die laufen dann aber auch nur auf einem Gerät und in einem Browser, alle anderen Geräte und Browser sind außen vor.

Die meiner Meinung nach viel elegantere Lösung ist, Werbung möglichst zentral im heimischen Netzwerk zu blockieren. Und genau da setzt Pi-hole (offizielle Webseite) an.

Die Vorteile dabei liegen auf der Hand: Die Werbung wird nicht geladen, also auch nicht angezeigt. Dadurch beschleunigt sich auch der Seitenaufbau. Außerdem werden Werbebanner auch immer öfter dafür genutzt, schädliche Programme zu verteilen. Siehe dazu den Artikel Malvertising auf Wikipedia.

Was macht Pi-hole? Leicht und verständlich erklärt.

Da das hier ja ein Blog eher für Technik-Laien ist, möchte ich gar nicht allzu sehr in Detail gehen, aber zumindest eine kurze Erklärung geben, was Pi-hole genau macht.

Pi-hole blockiert die Domains, über die Werbung ausgeliefert werden. Da das oftmals immer wieder die gleichen Werbenetzwrke sind, fällt das relativ leicht. Das Prinzip ist das ähnlich wie beim gewohnten Werbeblocker des Browsers. Pi-hole pflegt selbstständig eine Liste mit zu blockierenden Domains und alles, was von diesen Domains kommt, wird gefiltert und nicht an den Benutzer weitergeleitet.

Der Clou ist, dass ihr dafür nichts(!) mehr an euren Endgeräten tun müsst. Egal ob Desktop-PC, Notebook, Smartphone oder auch der ans Netz angeschlossene Fernseher. Internetwerbung wird zum größten Teil gefiltert und erreicht euch daher nicht mehr.

Sollte Pi-hole was übersehen, könnt ihr es manuell in eine Blacklist eintragen. Wird eine Seite fälschlicherweise blockiert, schaltet ihr sie in der Whitelist frei.

Um euch zu verdeutlichen, wie das Blocken von Werbung aussehen kann, habe ich hier mal zwei Screenshots eins Spiegel-Online-Artikels gemacht. Der erste Screenshot zeigt die Seite mit geschalteten Werbebannern, für den zweiten habe ich Pi-hole aktiviert. Wie ihr seht, verschwinden die Werbebanner einfach.

Habt ihr Lust auf einen kleinen Vorgeschmack? Schaut euch die Screenshots an und vergleicht.

„Adblocker mit Pi-hole: Das schwarze Loch für Werbung im Internet“ weiterlesen

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